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Barrierefreie Räumlichkeiten

Beim Neu- oder Umbau von Hochschul-Gebäuden gilt es einige Regeln zu beachten, damit auch Studierende mit Behinderung den Weg in alle Räume finden resp. zurücklegen können. Die Mindestanforderungen der Norm SIA 500 sind einzuhalten.

Hindernisfreier Zugang zu den Gebäuden

  • Achten Sie auf gute Zugänglichkeit aller Gebäude – auch für Menschen im Rollstuhl, an Krücken oder kleingewachsene Menschen, mit Blindenstock oder Assistenzhund.
  • Konzipieren Sie den Gebäudezugang hindernisfrei (z.B. Rampe statt Stufen), gesichert (z.B. Handläufe) und mittels Blindenstock gut erkennbar.
  • Versehen Sie den Gebäudeeingang mit einer automatischen Türe.
  • Ein guter Zugang Ihres Instituts mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist wichtig.
  • Schaffen Sie genügend Behindertenparkplätze – nahe beim Eingang oder beim Lift gelegen.
  • Der Weg zwischen Parkplatz und Eingang sollte hindernisfrei und ertastbar sein.

Hindernisfreie Räume

  • Achten Sie auf gute Zugänglichkeit aller Räume innerhalb des Gebäudes – auch für Menschen im Rollstuhl, an Krücken oder kleingewachsene Menschen, mit Blindenstock oder Assistenzhund.
  • Achten Sie auf eine gut leserliche Beschriftung und Blindenschrift (Stockwerke, Lifte, etc.).
  • Bringen Sie Orientierungshilfen vor Ort an (Übersichtspläne) – optische, aber auch akustische.
  • Rollstuhlgängige Toiletten sind unabdingbar: mindestens in jedem Gebäude, idealerweise auf jedem Stockwerk, evtl. mit Eurokey.
  • Grosse Lifte mit rollstuhlgängiger Bedienung sind ein Muss.
  • Lifte sollten mindestens eine Glaswand haben, damit auch hörbehinderte Personen visuell nach aussen kommunizieren können.
  • Konzipieren Sie alle Räume, Gänge und Türen breit genug – auch Bibliotheken, Gruppenräume, Mensa... – ein elektrischer Rollstuhl muss überall passieren können.
  • Achten Sie auf einen hindernisfreien Zugang zu Hörsälen und Gruppenräumen, Labors, Informatik-Räumen, Bibliotheken, Sporthallen, Mensa und Sekretariaten. 
  • Achten Sie auf eine gute, nicht blendende Innen- und Aussenbeleuchtung. Indirektes Licht erlaubt stimmige und gleichzeitig die Orientierung erleichternde Beleuchtung.
  • Sorgen Sie für eine gute Akustik in allen Räumen. Konzipieren Sie eine gute Schallabsorption in grossen Räumen wie Hallen, Mensa, Ausstellungsräumen, Sporthallen etc., wo mit grossen Menschenansammlungen und Hintergrundgeräuschen zu rechnen ist.
  • Die Farben für Boden, Mauern und Decke sollten sich deutlich und kontrastreich unterscheiden.
  • Das Mobiliar und andere Objekte müssen sich farblich von Fussboden, Mauern und Decken abheben.

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