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Hörsäle für alle

Vorlesungen sind das zentrale Element im Studium – entsprechend wichtig ist die Gestaltung der Hörsäle. Sollten nicht alle Räume einer Hochschule die nötigen Anforderungen erfüllen, ist eine Übersicht über die verschiedenen Räumlichkeiten und die gezielte Zuweisung für Vorlesungen mit behinderten Studierenden wichtig.

  • Achten Sie auf rollstuhlgerechte Tische und Sitzplätze.
  • Achten Sie darauf, dass auch Räume für Gruppenarbeiten für Menschen mit Behinderung gut zugänglich sind (Raumgrösse, Einrichtung, Nähe).
  • Achten Sie auf eine gute Akustik und dass von allen Sitzplätzen aus Sichtkontakt mit dem/der Dozierenden möglich ist.
  • Sorgen Sie für eine gute Beleuchtung im Hörsaal – das Gesicht des/der Dozierenden muss gut ausgeleuchtt sein (Lippenlesen).
  • Ermöglichen Sie eine unkomplizierte Sitzplatzreservation – je nach Behinderung sind Plätze ganz vorne (gute Sicht) oder am Rand (einfache Zugänglichkeit) wichtig.
  • Statten Sie Hörsäle mit geräuscharmen, leistungsstarken Geräten aus (Beamer, Hellraumprojektor etc.).
  • Vermeiden Sie Treppen und Schwellen.
  • Installieren Sie Mikrofone (wireless) für Dozierende und Fragestellende.
  • Ermöglichen Sie induktive Höranlagen, Infrarot-Höranlagen oder Funk-Höranlagen (früher: Ringleitung).
  • Achten Sie darauf, dass Gebärdensprach-Dolmetscher/innen einen Platz im Abstand von ca. 3 m vis-à-vis der gehörlosen Studierenden erhalten.

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