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Studieren trotz Sprachbehinderung

Kommunikation wird immer wie wichtiger – Studierende mit sprachlichen Problemen benötigen daher gezielt Unterstützung. Die Behinderung ist auf den ersten Blick unsichtbar – und wird fälschlicherweise oft als mangelnde Motivation oder fehlendes Wissen interpretiert.

Kümmern Sie sich um Betroffene, und erleichtern Sie ihnen den Studienalltag:

  • Sprachbehinderungen sind sehr unterschiedlich und individuell. Suchen Sie das Gespräch – wo ist Unterstützung nötig?
  • Klare Linien und Strukturen sind wichtig – bauen Sie Ihre Veranstaltung logisch auf (Semesterplan, Inhalte der Veranstaltungen, etc.).
  • Vermeiden Sie gut gemeinte Zusprachen.
  • Geben Sie Ihren Studierenden genügend Zeit, eine Antwort zu formulieren – vervollständigen Sie keine Sätze.
  • Stellen Sie Ihre Unterrsichtsmaterialien frühzeitig zur Verfügung.
  • Benutzen Sie technische Hilfsmittel, um Gesprochenes zu visualisieren.
  • Führen Sie neue Begriffe und Fachwörter gezielt schriftlich ein.
  • Vermeiden Sie lange, komplexe oder verschachtelte Sätze.
  • Geben Sie wichtige Informationen (Prüfungsbedingungen, Lernstoff, etc.) schriftlich ab, um Missverständnisse zu vermeiden.
  • Seien Sie offen für Teamarbeit – halten Sie die Gruppen eher klein.
  • Seien Sie offen für Sonderregelungen beispielsweise bezüglich Verlängerungen des Abgabetermins, Referate im kleinen Rahmen, alternative Leistungsnachweise.
  • Bieten Sie insbesondere bei obligatorischen Praktika Unterstützung bei der Suche nach einer geeigneten Stelle.

Weiterführende Informationen

Selbsthilfe- und Fachorganisationen