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Prüfungen, Arbeiten und andere Leistungsnachweise

Je nach Behinderung sind andere Anpassungen nötig, um die Nachteile auszugleichen:

  • Lassen Sie behinderte Studierende beim Festlegen von Prüfungs- und Abgabeterminen mitbestimmen (z.B. nicht unmittelbar vor oder nach therapeutischen Massnahmen).
  • Erlauben Sie mehr Bearbeitungszeit mittels späterer Abgabetermine.
  • Ermöglichen Sie alternative Leistungsnachweise – mündlich statt schriftlich für Studierende mit Sprach- oder Sehbehinderung, schriftlich statt mündlich für Studierende mit Hörbehinderung.
  • Erlauben Sie persönliche Hilfsmittel wie Laptop oder personelle Hilfe wie Assistenz oder Gebärdensprach-Dolmetscher/in.
  • Stellen Sie die Prüfungsunterlagen in elektronischer, barrierefreier Form zur Verfügung.
  • Gewähren Sie in Prüfungen eine Pause, mehrere Etappen oder andere Räumlichkeiten.
  • Achten Sie auch bei Prüfungen auf angemessene Unterlagen (z.B. Prüfungsbögen).
  • Verlängern Sie den Zeitraum zwischen zwei oder mehreren Prüfungen.
  • Seien Sie flexibel bei Prüfungsanmeldefristen, Rücktritten oder der Anzahl möglicher Wiederholungen.

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